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Das Lebensrezept


Andacht im Jungenscharsport

Stell dir vor: Ein guter Freund von dir hat Krebs und liegt im Sterben. Du hast endlich nach langem Suchen ein Gegenmittel gegen den Krebs gefunden. Dann gehst du zu deinem Freund und gibt's im das Gegenmittel. Dein Freund sagt aber nur: "Nein, danke." Du würdest dir wahrscheinlich sehr blöd vorkommen. Dann fragst du: "Hallo, geht's dir noch gut? Damit kannst du doch gesund werden! Warum nicht?" Er sagt dann: "Alle meine Freunde glauben dass es ein Schwindel ist, dieses Gegenmittel. Wenn ich es nehmen würde dann mache ich mir Gedanken darüber was meine Freunde dann sagen würden! Ich bleibe lieber beim Krebs!"

Dieses Gegenmittel gibt es wirklich! Zwar nicht gegen Krebs aber gegen Einsamkeit, Traurigkeit und Sünde. Und es gibt tatsächlich einen besten Freund der dir diese Mittel anbietet. Es ist Jesus! Dieses Mittel ist das einzige für ein gelungenes Leben. Wenn du Jesus den Rüscken streckst, dann lehnst du dieses super Mittel ab. Warum Menschen es ablehnst weiß ich nicht. Wahrscheinlich weil sei supercool sind, oder weil sie harte Typen sind. Ich denke sie haben einfach nur Angst, was die Freunde von ihnen halten werden, wenn sie dieses Mittel annehmen.

Es gibt aber auch Menschen die es schon angenommen haben, dann aber so weiterleben wie es Gott sicher nicht gefällt. Aber sie tuns nur um bei Freunden Eindruck zu schinden. Warum sie das tun ist klar: Ihnen ist die Meinung der Freunde wichtiger als das, was Gott von ihnen hällt. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben dass ich mich manchmal auch so verhalte. Und das ist schon öfters vorgekommen. Warum das so ist weiß ich nicht.

In einem Buch von David Wilkersons berichtet er von einem Pfarrer der versucht, zwei Jugendbanden miteinander zu versöhnen und ihnen die Bedeutung von Gottes Wort nahezubringen. Dazu hat er eine Versammlung einberufen zu der er alle Gangs eingeladen hat. Am Schluss seiner Rede hat er angeboten, dass man sich für Jesus entscheiden kann. Dazu sollte man nach vorne kommen. Es sind viele aufgestanden und nach vorne gekommen. Ihre Freunde machten sich darüber lustich und riefen ihnen zu, sie sollten wieder umdrehen, sonst fliegen sie aus der Gang raus. Einige sind dann noch umgekehrt, aber der Großteil ist vorne geblieben und hat sich für ein neues Leben entschieden.

Deine Freunde können dich beraten oder dir beim Lernen helfen. Sie können dir auch das Gefühl geben dass du zu ihnen gehörst. Aber die Entscheidung ob du zu Jesus gehören willst oder nicht können sie dir nicht abnehmen. Diese Entscheidung musst du selber treffen. Lass diese Entscheidung nicht deine Freunde für dich treffen.

Gott hat zu Mose Zeiten schon gesagt: Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen. Steht in 2. Mose 23,2.

Denk mal darüber nach, welchen Einfluss deine Freunde auf dein Verhältnis zu Gott haben. Haben sie dich in dieser Hinsicht bestärkt? Haben sie dir Steine in den Weg gelegt? Sich über dich lustig gemacht? Welche Freunde haben einen positiven Einfluss auf dein Leben als Christ, welche einen negativen? Hab keine Angst davor, zu Gottes Lebensrezept zu stehen. Du könntest dabei feststellen, wer deine wahren Freunde sind.

Zum Schluss möchte ich euch noch einen Vers aus der Bibel mitgeben. Er steht in Psalm 1, 1.2: Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen die von Gott nichts wissen wollen. Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt, die gegen Gottes Willen verstoßen. Glücklich ist, wer sich fernhält von denen, die über alles Heilige herziehen. Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt - Tag und Nacht.


Tobias Dengler
E-Mail: [flobse@web.de]


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