FlexiCup und Aspirin-Glaube: »Wer’s glaubt wird selig« – ein Rückblick

Freitag
»Beach-Soccer«, »360-Grad-Fußball«, »Zelt-Federball« – diese Sportarten sind weder olympisch noch sonderlich bekannt. Bei uns in Sulz jedoch waren sie nun zum zweiten Mal Bestandteil des »FlexiCup«. Ein Turnier mit mehr als 20 Mannschaften bis spät in die Nacht, Fußball im Sand und bei Flutlicht. Anstrengung, Wettkampf, Bombenstimmung. Bei der Siegerehrung um 3 Uhr standen die Gewinner fest: Der CVJM Gültlingen besiegte im Finale den CVJM Rohrdorf, beste Sulzer Mannschaft war auf Platz drei »Wir sind’s!« Samuel Pross war erfreut über die große Resonanz, die Begeisterung bei den Spielen und die allgemein gute und faire Stimmung.
Samstag
In den Seminaren am Nachmittag sprach Hans-Peter Royer über die Seligpreisungen, in weiteren Gruppen ging es um Drogen und um Lebenskrisen. Abends gab es einen Jugendgottesdienst mit der Lobpreisband »Fish-On« aus Erdmannhausen. In der Predigt forderte Royer auf, ein Leben mit Jesus zu wagen und: »Nach dem Amen bete weiter!« So lautet auch der Titel seines erfolgreichsten Buches.
An der Cocktailbar oder beim Lagerfeuer ließen die über 200 jungen Leute den Abend ausklingen.

Sonntag
Beim Festgottesdienst am Morgen, den der Posaunenchor und ein Musikteam musikalisch gestalteten, predigte Hans-Peter Royer über den Unterschied zwischen »Yeti-Glaube« und »Aspirin-Glaube«: »An den Yeti kannst Du glauben oder auch nicht, es hat kaum eine Auswirkung auf Dein Leben!« Wenn jemand aber an die Wirkung von Aspirin glaube, helfe im dieser Glaube nicht: Er müsse etwas tun, die Tablette einnehmen. Genauso sei es mit dem christlichen Glauben: »Du musst Jesus Christus annehmen. Glaube an Jesus ist Aspirin-Glaube«. Der ehemalige Bergführer verglich dies mit dem Vertrauen, sich in ein Seil fallen zu lassen, »von dem ich weiß, dass es hält.«
Nachmittags sorgten die Kinder- und Jugendgruppen des CVJM für abwechslungsreiche Unterhaltung: Die Mädchenjungschar ließ Pfarrer Hartmut Heugel und Ortsvorsteher Eberhard Fiedler zum Wäscheaufhängen antreten, führte einen Boxkampf auf und weitere kurze Spielszenen. Die Jungs von der Bubenjungschar machten ihren Eltern Hoffnung, indem sie in ihrer Wette versprachen, dass sie sich in 15 Sekunden komplett anziehen würden. Doch stattdessen verkündeten sie: »Wer’s glaubt wird selig«.
Mächtig ins Zeug legte sich wieder einmal die Jungenschaft – im wahrsten Sinne des Wortes: Um die Wette mit einige Freiwilligen zogen sie einen Traktor am Seil aus dem Zelt hinaus; und gewannen mit einem Vorsprung von wenigen Hundertstelsekunden. Für Gesprächsstoff sorgte zudem ein Wetttrinken, bei dem ein Jungenschaftler durch seine einzigartige Technik alle Gegner alt aussehen ließ.
Nach einer letzten Ansprache des Referenten endete der Tag – kurz bevor der Regen einsetzte – mit dem traditionellen Luftballonstart.

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