Verborgene Schätze: Die CVJM-Impulse

Auf der alten Homepage waren sie eine schöne Tradition: Die CVJM-Impulse. In unregelmäßigen Abständen wurden hier Andachten und Gedanken zu verschiedensten Themen veröffentlicht.

Im Zuge des Umbaus unserer Homepage möchten wir diese Tradition wieder aufleben lassen und haben hierzu die neue Kategorie „Impuls“ eingerichtet. Bitte schickt uns Gedanken zu Bibelstellen, eure Andachten, Bibelarbeiten, etc. zu, oder werdet selbst Autoren im Weblog (Infos dazu im Impressum).

Auch die verborgenen Schätze der alten Impulse wollen wir wieder heben, darum veröffentlichen wir diese erneut nach und nach.

Starten wollen wir mit der Andacht über die Jahreslosung 2004. Dieses Jahr ist lange vergangen, und mit ihm seine Themen, nicht aber der Inhalt der Andacht, denn… lest selbst!

Stefan Buchali

Jahreslosung zu Neujahr 2004

Andacht am Brennenden Kreuz

Die Jahreslosung des Jahres 2004 steht in Markus 13,31:
»Himmel und Erde werden vergehen. Meine Worte aber werden nicht vergehen

2003 ist Vergangenheit. 365 Tage, 8760 Stunden, 525600 Minuten. Ein ereignisreiches Jahr:

  • Ölpest in Spanien, Absturz der Columbia, Krieg im Irak, Terroranschläge in der Türkei, im Irak und in Israel. Erdbeben im Iran mit zehntausenden von Toten.
  • Jan Ullrich wird Tour-Zweiter, Schumi zum 6. Mal Weltmeister. Superstars werden im Fernsehen gemacht, Schwarzenegger wird Gouverneur.
  • Deutschland erlebt den heißesten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn (Dazu Wespenplage auf dem MäJuLa). Die deutsche Politik kämpft mit Reformen, LKW-Maut und Dosenpfand.
  • Jahr der Bibel, Familientag, Jungscharlager, usw.

Das Jahr ist Vergangenheit. Manches hat Auswirkungen auf die Zukunft. Vielleicht sogar auf die Ewigkeit.

Himmel und Erde werden ebenfalls Vergangenheit sein, sagt Jesus in seiner Endzeitrede (Markus 13). Kriege, Erdbeben und Hungersnöte – davon lesen wir in diesem Kapitel. Sie sind die »Wehen« der Endzeit. Was Wehen sind, weiß ich ja inzwischen. Sie kündigen die Geburt eines Menschen an. Die Wehen der Endzeit kündigen die Wiederkunft Christi an.

Den Worten seiner Rede gibt Jesus Gewicht: Meine Worte werden nicht vergehen. Es ist sicher, dass er wiederkommt. Niemand weiß, wann. Aber jeder kann gewiss sein, dass!

Er mahnt seine Jünger – uns! – zur Wachsamkeit.

Am Ende des Kapitels sagt Jesus: Seht euch vor, wachet! denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Damit der wiederkommende Jesus euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt.

Wenn wir die Wehen sehen, sollte uns bewusst sein, dass Himmel und Erde vergehen. Nur seine Verheißungen bleiben, z.B. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig.

Wir als Christen, wir als Kirche und Gemeinde: schlafen oder wachen wir? Lassen wir uns einlullen von harmonischen Liedern, Gottesdiensten, Gemeindeveranstaltungen. Oder sehen wir wach auf die Ereignisse in der Welt und darauf, was bestehen bleibt? Gottes Worte bleiben, sein Reich ist für die Ewigkeit. Wenn wir am Reich Gottes bauen, arbeiten wir nicht für die Vergangenheit, sondern für die Ewigkeit.

Immer wieder kann uns die Jahreslosung daran erinnern, wachsam zu sein und unser Leben und Wirken zu hinterfragen. Leben wir für die Vergänglichkeit oder für die ewigen Worte Gottes?

Lasst uns ins Jahr 2004 als wache Christen gehen, die zuallererst nach Gott fragen. Bis zu seiner Wiederkunft will er durch uns sein Wort unter die Menschen bringen!

Timo Roller
E-Mail: [timo.roller@morija.de]

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